Komisches - Satirisches - Paradoxes Bürgermeisterwahl Am Mellensee



Reaktionen vom Volk



23.10.2007
LeserbriefBürgermeisterwahlen/KMS und Sonstiges aus der Großgemeinde Am Mellensee

Ich als "fast Außenstehender" sehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge in Richtung dieser Großgemeinde Am Mellensee.
Spannend wird die Stichwahl am 28.10.2007ohne Zweifel auch für Bewohner aus anderen Orten.
Sie kann richtungweisend für viele Probleme sein, denn zwei sehr unterschiedliche Kandidaten stehen sich gegenüber.
Der erste Kandidat, Herr Ferdinand, ist ein streitbarer Außenseiter, ein Überzeugungstäter.
In einer Zeit, in der noch kein anderer Kandidat auf der Matte stand, sprach Herr Ferdinand mit einigen Vertrauten über die Möglichkeiten, einiges in dieser schönen Gemeinde zu ändern.
Aus der tiefen Überzeugung heraus „Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es“ hat er sich für die eigene Kandidatur entschieden. Und das war gut so, denn viele Bürger sind verärgert über die bestehenden Verhältnisse.
Eines der Hauptthemen in der Gemeinde ist derzeit der KMS und seine "Erschließungsmaßnahmen".
Vor den Wahlen war das ein Unthema. Alle die sich für eine Aufarbeitung dieses wohl größten sozialpolischen Irrtums in der Nachwendezeit einsetzten, wurden verlacht und teilweise als Querulanten hingestellt. Wie durch ein Wunder haben dann aber alle später startenden Kandidaten auch dieses Thema aufgegriffen und wollten damit Punkten. Aber nur zwei haben überhaupt begriffen, um was es hierbei geht. Herr Bischert und Herr Ferdinand haben den festen Willen, Licht ins Dunkel der "KMS-Kanäle" zu bringen. Es reicht nicht aus, Wege für die Finanzierung dieses Unsinns zu finden, sondern ein radikales Umdenken ist gefordert.
Ein sofortiger Baustopp wäre die einzig vernünftige Lösung. Doch das ist noch ein weiter Weg.
Jetzt erst hat der KMS die Info-Briefe an die Grundstücksbesitzer mit mehr als 1000 m² verschickt. Auch diese Aktion ist unter anderem auf die  Zusammenarbeit der BI Wünsdorf/Am Mellensee mit Herrn Ferdinand zu verdanken. Es war keine freiwillige Serviceleistung, sondern eine seit langem von der BI geforderten Klarstellung. Zum ersten Mal erfahren die Bürger im Klartext, was auf sie zukommt. Mit diesen Summen haben viele nicht gerechnet. Bürger mit großen  Grundstücken über 3500 m² sollen mit über 17.000 € nur für den Abwasser-Anschluß zur Kasse gebeten werden!
Dabei sind für Frischwasser sind schon mal ca. 10.000 € bezahlt worden. Jetzt werden viele Bürger erst wach und können die Welt nicht mehr verstehen.
Ach ja, es waren ja zwei Kandidaten. Nun noch einige Worte zu Herrn Broshog.
Ich kenne ihn nicht und große Worte haben mich noch nie beeindruckt.
Nun kann ich nur hoffen die Wähler werden sich für den Richtigen entscheiden, denn diese Entscheidung ist nicht nur für uns Bürger der Gemeinde Am Mellensee wichtig.
An dieser Stelle noch einen Dank an den „Schreiberling“ des Eulenspiegels. Ich habe selten so gelacht und war auch etwas nachdenklich. Aber Satire soll ein Spiegel für die Gesellschaft sein, und die Resonanz hat gezeigt, wie viele sich gesehen haben nach dem Motto: "Nur getroffene Hunde bellen!" Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächste Auflage. Einen besonderen Dank auch an den Webmaster von der Internetseite www.ammellensee.de,  der eine Plattform für alle Richtungen zur Verfügung stellt und die Beiträge unzensiert einstellt.

Dieser Leserbrief ist auf der Internetseite www.mellensee-infoabwasser.de ungekürzt eingestellt.


22.10.2007
Leserbrief
Anmerkungen zu Beiträgen einiger Leserbriefschreiber in der MAZ und dem Wochenspiegel vom 17.Oktober
Grundsätzlich lehne ich jede Art der Einschränkung der Rede- und Meinungsfreiheit ab.
Wir haben im Vorfeld der Wahlen ein Stadium erreicht, dass manchmal nicht mehr lustig ist.
Ein Gespenst geht um in der Großgemeinde Am Mellensee.
Das Gespenst hat einen Namen: Bertel Ferdinand.
Unsere Bürger haben es gewagt, in einer freien und geheimen Wahl Ihre Stimme einem von uns zugeben. Dieser Kandidat passt eigentlich nicht in die politische Landschaft, die durch „Politprofis“ und „Verwaltungsfachleute“ (…Bürokraten) geprägt ist. Eine Welt bricht zusammen, weil es ein Kraftfahrer wagt, sich als Bürgermeisterkandidat zu bewerben. Ohne eine Partei im Rücken, werden durch Freunde und Mitstreiter Wahlplakate in Heimarbeit gefertigt und verteilt – ganz ohne finanzielle Unterstützung. Nun passiert das Unfassbare: Dieser Außenseiter kommt in die Stichwahl !!
Was nun? Kann das Unmögliche geschehen und einer aus dem Volk wird Bürgermeister? Macht er dann wirklich dass wahr, wovor sich einige fürchten?
Stellt er unbequeme Fragen und fordert er vielleicht Rechenschaft von den Verantwortlichen? Wo steht die Gemeinde im Jahr 2007?
Für alle Probleme gibt es zurzeit ein Zauberwort:  „Kein Geld !“
Ein amtierender Ordnungsamtsleiter zählt Herrn Ferdinand öffentlich an, illegal Plakate in Bushaltestellen angebracht zu haben. OK - nicht in Ordnung! Dann stellt  Herr Bier den Herrn Ferdinand auf die gleiche Stufe mit Graffitisprayern und Schmierfinken! (Ohne Kommentar -Herr Klinnert lässt grüssen). Warum wird dann nicht Anzeige erstattet oder eine Strafe festgelegt. Das wäre doch der richtige Weg, oder? Nein - es passiert nichts. Es werden solche Sachen gesammelt und dann öffentlich ausgeschlachtet. Toller Stil. Ist durch dieses Verhalten nicht ein „kapitaler“ Schaden für die Gemeindekasse entstanden, Herr Bier? Die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten ist eine Hauptaufgabe des Ordnungsamtes. Wurden da etwa Ordnungswidrigkeiten wissentlich nicht geahndet, um zu entsprechender Zeit das Wissen darüber zu nutzen??
Noch einen Tipp für Sie, Herr Bier: Fahren Sie doch vor dem Bier in Richtung Rehagen. Überprüfen Sie doch bitte das Transparent (Wahlkampf) an der Kreuzung nach Rehagen. Da könnten noch einige Euro für die Gemeindekasse zu holen sein und ganz nebenbei kommen Sie auch noch Ihren Pflichten nach. (siehe Wahlordnung)
Dann gibt es noch die etwas Anderen „Die Guten“ in unserer Gemeinde, die immer selbstlos zu allen Aufgaben bereit sind. Ja, Frau Weigt, Ihr Mann ist so ein feiner Kerl, immer zur Stelle und überall dabei. Er macht es wirklich uneigennützig, dass nehme ich ihm auch voll ab.
Bei Ihnen, Frau Weigt, wäre ich mir nicht so sicher.
Ihre Äußerungen in Zusammenhang mit dem KMS sind etwas unklar. Wissen ist Macht! Nichts wissen macht aber auch nichts, aber dann sollte man sich aus dieser Materie heraushalten.
Was hier geschah - im Namen der Rechtmäßigkeit - ist wohl der größte sozialpolitische Skandal in der Nachwendezeit, der nicht nur die Gemeinden in eine Schuldenfalle führte, sondern auch Umweltprobleme mit sich bringen, die verschwiegen werden und ungeahnte Dimensionen erreichen können. Der KMS hat eine wichtige Aufgabe, ohne Frage, aber entscheidend ist doch, was er aus dieser Verantwortung macht. Dieses Thema soll und kann hier nicht erörtert werden, aber einige Äußerungen  machen mich dann doch stutzig.
Man kann kein Unrecht und die Ungleichbehandlung der Bürger mit einem Finanzierungs-angebot befrieden. Haben Sie, Frau Weigt, zufällig etwas mit Finanzierungen zu tun?
Ein großes Schild auf Ihrem Grundstück könnte darauf deuten.
Und die Weißheit, dass Berater Geld kosten, ist nicht neu. Dass Sie aber mit Ihrer Kompetenz Einsparungen einbringen, sollte Ihnen als Versicherungsvertreterin bekannt sein. Sonst würde es keine beratenden Berufe geben, und auch Ihre Arbeit wäre in Frage gestellt. Der Kosten/ Nutzen Faktor ist hier entscheidend.
Und genau daran leidet ja unser System, weil sich viele Entscheidungsträger nicht entscheiden können, teilweise zu eitel sind und Hilfe ablehnen. Oder man vernebelt einfach sein Gehirn... Wir brauchen keine neuen Nieten in Nadelstreifen, davon haben wir schon genug. Eine junge unvorbelastete Generation braucht das Land, die ohne parteipolitische Zwänge agieren kann.
Zu dem außer-(irdischen)örtlichen Kandidaten kann man nur eines sagen: Schauen Sie auf den Lebenslauf und fragen Sie sich: Was hat er für die Bürger von Am Mellensee schon vollbracht oder was kann er vollbringen?
Ich denke, mit diesem Kandidaten kommen einige Parteifreunde selbst nicht klar. Hat die CDU denn keine eigenen kompetenten Leute?  Der Lebenslauf sieht jedenfalls nicht nach einer CDU-Politkarriere aus. Hoffentlich verschwindet nach der SPD nicht auch die zweite „Volkspartei“ mit diesem Verzweiflungsgriff in der Versenkung.
Eine Äußerung von Herrn Ulrich Junghans in der MAZ vom 20/21.Oktober - Stellv. Ministerpräsident, Wirtschaftsminister (CDU) und Wahlhelfer für Herrn Broshog - sollte hier noch erwähnt werden. Die MAZ schreibt: Eine Entschädigung für die vom Land wegen der BBI-Planung untersagte Entwicklung Sperenbergs lehnte Junghans indessen kategorisch ab. „So etwas wird es nicht geben“ erklärte er. Na dann ist alles klar.

Und dann gibt es noch die ganz Anderen, die sich nichtin der Öffentlichkeit zur Schau stellen, sondern aktiv für alle Bürger kämpfen. Diese Anderen kämpfen stellvertretend für die Rechte der Bürger und unterstützen Hilfesuchende. Diese Anderen legen sich mit den Behörden an, klagen Ihre Rechte ein und werden dann noch diffamiert. Auch diese Anderen haben Namen z.B. Bertel Ferdinand. Er unterstützt den Kampf der Bürgerinitiative gegen den KMS. Er ist unter anderen der Mitinitiator für die Informationsschrift, die der KMS an alle Grundstückbesitzer mit Grundstücken über 1000 m² in den letzten Tagen verschickt hat. Diese Aktion war bei weitem keine Gefälligkeit oder gar Serviceleistung des KMS. Der Infobrief wurde gefordert, um allen betroffenen Bürgern endlich die wahren Kosten aufzuzeigen.
So etwas nennt man aktive bürgernahe Politik. Und dass ist gut so! Man muss nicht immer eine Schippe in die Hand nehmen, um Gutes zu tun.
Noch ein Wort zu Frau Kalk. Ihre Äußerung in der MAZ vom 17.10.2007: „Wenn man die Anschlussgebühren nicht berücksichtigt, sind Wasser und Abwasser insgesamt günstiger als das ständige Leeren der Grube.“ Wie recht Sie haben, wenn da nur das Wörtchen “wenn“ nicht wäre. Eigentlich kann diese Aussage für sich so stehen bleiben, sie ist selbsterklärend, aber trotz alledem ein paar Worte dazu. Ein eigenes Haus ist auch billiger, als eine gleichwertige Mietwohnung, wenn man die Baukosten nicht berücksichtigt. Stimmt doch? Oder?
Für Jeden zum mitrechnen: Für ein Grundstück mit 1000 m² müssen für den  Frischwasser- und Abwasseranschluss ca. 8 - 9.000 € berappt werden. Der Unterschied in den Abwasser-Entsorgungskosten zwischen Kanal und Grube beträgt pro m³ etwa 2 €. Eine Familie verbraucht im Jahr etwa 80 m³ Wasser = Abwasser, somit sparen die Bürger scheinbar 160 € im Jahr, wenn Sie am Kanal angeschlossen sind. Mit den 9.000.-€ kann die Grube etwa 50 Jahre zum gleichen Preis entleert werden, vorausgesetzt die Preise bleiben stabil. Na ja! Soviel zu diesem Thema!
Wenn schon über ein so sensibles Thema gesprochen werden sollte, müssen Tatsachen auf den Tisch und nicht Halbwahrheiten !! Wissen Sie Frau Kalk, dass im Ort Mellensee bei einem Grundstück mit 3500 m² ca. 19.000 € für den Abwasseranschluss bezahlt werden müssen? Und nochmals ca. 10.000€ für Frischwasser, das sind 29.000 € !!
Jetzt reicht mein Taschenrechner nicht mehr aus, um weitere Berechnungen vorzunehmen. Eines steht fest: Für dieses Geld kann man einige hundert Jahre Wasser aus dem eigenen Brunnen ziehen und eine moderne Kleinkläranlage für einen ganzen Straßenzug bauen. Dann wären Folgekosten für die Abwasseraufbereitung von unter 1,- € pro m³ langfristig möglich. Das sind Zahlen die begeistern, und die Umwelt freut sich ebenfalls.
Was ist das alles für ein Wahnsinn? Und diesen Zustand haben wir unseren „hoch qualifizierten“ Politikern zu verdanken. Ich denke, der Wähler wird schon richtig entscheiden. Eine Partei wurde schon abgestraft, denn genau die hat die Hauptverantwortung für diese total verfehlte Abwasserpolitik.
Dem betroffenen Bürger nutzt keine Finanzierungsmöglichkeit für diesen Wahnsinn, wir brauchen eine neue Abwasserpolitik, die ökologisch, ökonomisch und sozialverträglich sein muss!
Viele unserer Bürger haben die Nase voll von den jetzigen Verhältnissen und ziehen sich immer mehr in den privaten Bereich zurück (Vorwendeverhältnisse). Wollten wir das?
Die Wahlbeteiligung gibt über die Politverdrossenheit der Bürger deutlich Auskunft.
Aussprüche wie: „die da Oben wissen doch nicht mehr, wie der einfache Mensch über die Runden kommt“ oder „man kann ja doch nichts ändern“ sprechen Bände.
Armenküchen werden eingerichtet, damit unsere nächste Generation ausreichend Nahrung bekommt. Hilfseinrichtungen wie die Tafel haben Hochkonjunktur, eines der wenigen Unternehmen mit steigendem Umsatz. Auswanderungen werden durch das „Jobcenter“
(was für ein Wort!), sprich Arbeitsamt, großzügig unterstützt. Ganze Landstriche werden entvölkert, durch Abwanderung in den Westen und ins Ausland. Eine Schande für Deutschland, oder sollte ich dieses Wort nicht benutzen, um nicht in eine farbige Ecke gesteckt zu werden. Sie wissen schon, Frau Weigt: „...ordentliche deutsche GmbH“.
Auch dieser Trend macht mir Angst.
Ich wünsche mir, dass sich alle Bürger Ihrer Mitverantwortung bewusst werden und Ihre demokratischen Rechte nutzen. Geben Sie Ihre Stimme demjenigen, der Ihr Vertrauen auch verdient !! Prüfen Sie die Kandidaten, stellen Sie Fragen, verlangen Sie klare Aussagen. Vergleichen Sie die Leistungen, die die Kandidaten für die Bürger der Großgemeinde Am Mellensee schon geleistet haben.
Als letztes noch vielen Dank an dieser Stelle den indirekten Wahlhelfern für den Kandidaten Ferdinand, an Frau Kalk, Frau Weigt und besonderen Dank an Herrn Bier. Sie alle drei sollten begreifen, dass solche unqualifizierten öffentlichen Äußerungen beim Wähler nicht mehr ankommen. Oftmals wird dadurch der Außenseiter zum Spitzenreiter und schadet dem eigenen Wunschkandidaten. Danke auch für die intensive Bewerbung der Internetseite www.ammellensee.de (Eulenspiegelei) !
Dieser Leserbrief ist auf der Internetseite www.mellensee-infoabwasser.de ungekürzt eingestellt.

19.10.2007
Der Eulenspiegelverfasser , welcher ja auch das Sprachrohr ist von Herrn Ferdinand , schreibt daß Herr Ferdinand nicht die Premiumslösung ist. Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen.
Den die Gemeinde Am Mellensee vergibt keine Lehrstelle mit Abschluß Bürgermeister,viel mehr soll von den Bürgerinnen und Bürgern ein Bürgermeister gewählt werden , der vom ersten Tag an mit Erfahrung und Kompetenz die Verwaltung leitet und die Gemeinde nach vorne bringt.
Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich die Kandidaten genau ansehen und endscheiden:
Verwaltungserfahrung oder ohne Ahnung
bürgernah oder Imbissradius
offen und ehrlich oder satirisch
Im Interesse einer positiven Endwicklung unserer Gemeinde gehen Sie bitte zur Stichwahl und geben Ihre Stimme dem Kandidaten der die besten Voraussetzungen hat die Gemeinde sofort mit Erfahrung und Kompetenz zu führen.Ich wähle Herrn Broshog und ich hoffe daß viele Bürger das auch tun für eine stabile Verwaltung und Aufschwung in der Gemeinde.


19.10.2007
Wahlkampf 2007 in Am Mellensee
Es ist schon erstaunlich festzustellen welche Talente doch unter den Bürgern unserer Gemeinde am Mellensee schlummern.
Nehmen wir z.Bp. die Extraausgabe des "Eulenspiegel" die alle Wähler 2 Tage vor dem Wahlsonntag in ihren Hausbriefkästen fanden. (siehe auch www.ammellensee.de) Eine satierische Leistung könnte man meinen die an der einen oder anderen Stelle zu schmunzeln anregte. Bei näherer Betrachtung strotzte das Papier aber voller Ungezogenheiten. Selbst Unterstellungen und andere Boshaftigkeiten unterließ man nicht. Der Autor ließ keine Gelegenheit aus jeden Kandidaten zu verunglimpfen. Sebst die Achtung vor einer Frau, der Einzelbewerberin M. Unglaube, ließ der Verfasser nicht erkennen. Wie sollte er auch? Er kennt sie gar nicht, meint aber zu wissen, dass der Name Unglaube alleinig schon Programm ist. Ich nenne das Beleidigung. Weniger ist manchmal mehr Herr Rohschürmann. Große Töne spucken können viele.
Herr Ferdinand als Berwerber um das Amt des Bürgermeisters sollte sich für seinen Fürsprecher und Wahlkampfmanager entschuldigen und öffentlich distanzieren.
Was mich allerdings auch entsezt hat, ist der fehlende Ordnungssinn des Kandidaten B. Ferdinand bzw. seine Unkenntnis der Satzung über die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Verkehrsflächen und Anlagen der Gemeinde Am Mellensee. Obwohl ich der Meinung bin, dass das eigentlich auch zum Allgemeinwissen des Bürgers gehört. Man beklebt nicht Bushaltestellen mit seinem Wahlplakat und stellt sich dadurch auf die gleiche Stufe mit Graffitisprayern und Schmierfinken. Ein Beispiel für unsere Grundschulkinder in Mellensee - aber ein sehr, sehr schlechtes Beispiel.
Im Übrigen schließe ich mich inhaltlich den Ausführungen der Leserzuschrift von Herrn D. Glatow (Klausdorf) in der MAZ vom 11.10.2007 sowie dem Leserbrief von Frau Kalk und Frau Weigt (Rehagen, Klausdorf) im letzten Wochenspiegel, an. Zu hören war vom Kandidaten Ferdinand bisher nichts. Zu Lesen ja, aber das stammt ja wohl mehr aus der Feder seines Wahlkampfmanagers R. Rohschürmann.


18.10.2007
Gedanken zur Stichwahl in Am Mellensee
Am 28. Oktober wird es ernst, die Stichwahl. Viele Bürger wissen nicht, wie sie sich entscheiden sollen. Ein Kandidat ist ortsansässig. Das bedeutet aber nicht, dass man ihn mehr kennt. Nur über die Bürgerinitiative im Ortsteil Mellensee hört man von ihm seit kurzer Zeit. Wie er auf seiner Homepage vermittelt, will er Menschen motivieren, sich in das Gemeindeleben einzubringen. Klasse Spruch, Herr Ferdinand.
Aber wann hat er sich in das Gemeindeleben eingebracht, ich meine gemeinnützig, einfach so für andere? Hat er mal den Jugendclub renoviert, den verschiedensten Vereinen, jungen Künstlern oder der Freiwilligen Feuerwehr beim Ausbau ihrer Räumlichkeiten geholfen, die Schippe beim Spielplatzbau geschwungen oder tatkräftig eine Veranstaltung wie Traditionsfeuer, Weihnachtsmarkt, Fischerfest mit vorbereitet? Hätte er das, so wäre er klar im Vorteil gegenüber dem anderen Kandidaten. Herr Ferdinand erschien erst auf der Bildfläche, als es um seinen Geldbeutel bezüglich der Gebühren für den Wasser- und Abwasseranschluss an das zentrale Netz ging. Aber auch dann brachte er sich nicht gemeinnützig in das Gemeindeleben ein. Er wartete ab.
So ein  Bürgermeister wird nicht so schlecht vergütet, das könne man doch machen. Die Ausbildung und das Hinzuziehen fachkompetenter Beratung durch Dritte, wie es Herr Ferdinand auf seiner Homepage erläutert, kostet richtig Geld und müsste durch die ohnehin schon finanziell schlecht ausgestattete Gemeinde bezahlt werden (...).
Hört, hört, Herr Ferdinand will Aufträge nur noch an eine „ordentliche deutsche GmbH" erteilen, so schreibt er zumindest. Wir hoffen sehr, dass er das nicht so meint, wie wir es verstanden habe. Es macht uns Angst.
Und endlich soll es auch regelmäßige Bürgermeistersprechstunden und Versammlungen geben und der „Gemeinderat" wird „entfilzt". Die Sitzungen der Gemeindevertretung, wie man das Gemeindeparlament in der jetzigen Zeit nennt, finden im Rhythmus von vier Wochen statt und haben immer einen öffentlichen Teil, die der Ausschüsse ebenfalls. Leider machen, genauso wie Herr Ferdinand, nur wenige Bürger vom Besuchsrecht und der Bürgerfragestunde Gebrauch. Schade eigentlich,
Dass man im Wahlkampffieber an seinem Gegenkandidaten Makel finden muss, ist klar. Gemeinsamen Auftritten mit ihm weiß Herr Ferdinand jedenfalls aus dem Weg zu gehen. Er hat wohl Angst, nicht antworten zu können, wenn sein persönlicher „Schreiberling", der alles für ihn entwirft und schreibt, nicht auch noch für ihn sprechen kann. Warum hat der eigentlich nicht selbst kandidiert?
Kommen wir zurück zum Wahlkampf, Gerüchte streuen ist gut. Schlagwort „Stasi" sorgt immer für Unruhe. Nun muss man wissen, dass Herr Broshog nach der Wende in der öffentlichen Verwaltung tätig war und somit mehrmals durch die Gauck-Behörde überprüft wurde. So dumm würde wohl der CDU-Ortsverband Am Mellensee nicht sein, diesen Punkt nicht vorher zu überprüfen. Wenn man in einer öffentlichen Verwaltung arbeiten will, hat man so ein Scheinchen von der Gauck-Behörde oder man braucht gar nicht erst anzutreten bzw. man darf gehen.
Nächster Makel - Herr Broshog ist Immobilienmakler. Da könnte er doch… Nein, Herr Ferdinand, kann er nicht! Alle Grundstücksverkäufe der Gemeinde bedürfen eines Gemeindevertreterbeschlusses. Rechtswirksam wird dieser erst dann, wenn der Vertrag durch die Kommunalaufsicht genehmigt ist. Am schlimmsten ist, dass es Bürger gibt, die Ihnen auch noch glauben.
Nun kommen wir zum Lieblingsthema KMS. Die Ortsteile der Gemeinde Am Mellensee waren die Gründergemeinden des KMS, inzwischen eine von vielen Gemeinden - also einwohnermäßig gesehen nur ein kleiner Teil. Der KMS erfüllt gesetzliche Pflichtaufgaben der Gemeinde, schon der Verwaltungsaufwand allein wäre für eine einzelne Gemeinde viel zu hoch. Die Erschließung ländlicher Gebiete ist auf eine nach der Wende beschlossene Gesetzlichkeit des Landes zurückzuführen, nicht auf die Einfältigkeit des KMS. Aufgabe des Bürgermeisters wäre es, dafür zu kämpfen, dass für alle Bürger Möglichkeiten geschaffen werden, ihre Anschlussgebühr  bezahlen zu können. Gekämpft werden muss für mehr Kostentransparenz und für die Veränderung der (auch unserer Meinung nach) nicht gerechten Anschlussgebührensatzung. Das hat Herr Broshog sofort erkannt und er wird es auch umsetzen, wenn er unser Bürgermeister ist.
Liebe Bürger, interessieren Sie sich für Ihre Bürgermeisterkandidaten. Meckern hinterher hilft nie! Sehen Sie sich Ihre Kandidaten persönlich an. Es gibt sicher noch Gelegenheiten dazu!
Und gehen Sie am zur Stichwahl! Nur eine ausreichende Wahlbeteiligung bringt uns einen Bürgermeister. Wir wünschen uns einen ehrlichen, uneigennützigen, die Verwaltung kompetent leitenden und den Ortsteilen objektiv entscheidend gegenüber stehenden Bürgermeister, der nicht für sich, sondern für die Großgemeinde Am Mellensee kämpft.
16.10.2007
Fragezeichen ???
Einige Fragen zum letzten Eintrag...
auf die Frage wer Herrn Broshog kennen würde, frage ich mich wer Herrn Ferdinand kennt? Ich sah ihn selten auf öffentlichen Veranstaltungen und Bürgernähe hätte ich anders geschrieben. Des Weiteren: was hat eigentlich Qualifikation mit dem Wohnort zu tun? nur weil man (noh) nicht in der GEmeinde wohnt, ist man nicht unterqualifiziert genauso wenig wie es einen qualifizieren tut nur in der Gemeinde zu wohnen, dann könnte ja jeder der wollte Gemeindebürgermeister werden!
Und wenn von gemeinsamer Zukunft gesprochen wird ist auch hier die Frage wie "Zukunft" und dann noch "gemeinsame Zukunft" definiert wird. Zukunft welch schönes Wort, welches ich persönlich nicht mit mangelnder Objktivität beschreiben könnte.
ich appeliere an die Vernunft der Bürger und bis jetzt habe ich immer an eine moderne demokratische Gemeinde Am Mellensee geglaubt, was sich in Binnen von Tagen ämndern könnte...
Bürger seid wachsam und politische Bildung bedeutet sich selber bilden und sich nicht bilden lassen. die persönliche Freiheit liegt in der persönlichen Meinung. persönlich Meinung meint aber Individualität und nict Nachahmung...
bis dahin...
15.10.2007
Ein Leserbrief!

Ach wie schön ist es zu lesen
von den Guten und den Bösen,
was im Eulenspiegel steht
wenn es um die Wahlen geht.

Nun hat sie sich gezeigt, die Wählermeinung. Am 7. Oktober wurde die Vorentscheidung getroffen.
Ähnlich wie bei`m „Grand Prix der Volksmusik“ wurde entschieden, wer in die Endqualifikation kommt oder wer draußen bleibt. Die Einen traten leise ab, die Anderen gingen mit Schimpf und Schande. Bestes Beispiel hierfür ist Herr Krain von der SPD. Wie viel Höhenflüge braucht wohl eine Partei, um unser Amtsblatt knallrot zu tapezieren? Wie man sieht hat Überheblichkeit eben auch seinen Preis. Nun wird das Amtsblatt wieder in schwarz/weiß gedruckt. An Herrn Krain konnte man genau beobachten, was mit einem Überflieger passieren kann. Höhenflug = Sturzflug = zerschellt! Bravo liebe Bürger, ihr habt reagiert. Herr Krain erhält hiermit den zweifelhaften Ehrentitel: Looser des Jahres 2007
Über die anderen Kandidaten kann man sagen was man will. Sie haben ihren Wahlkampf auf die eine oder andere Weise gemeistert, es hat aber nicht geklappt. Schade für sie aber immerhin haben sie unser Straßenbild durch die vielen bunten Bilder außerordentlich belebt.

Doch nun geht es um die Wurst! Zwei Kandidaten sind noch übriggeblieben und nun heißt es noch einmal: Ran an die „Urne“ und mitgeheult!
Betrachten wir beide Kandidaten mal genauer.
Zum einen gibt es da den „Helmut-Kohl-Verschnitt“.
„Kennst du den dicken Mann dort auf dem Bild?“ fragte man mich. „Meinst du den, der so aussieht als hätte er gerade einen ganzen „Pfälzer Saumagen“ verdrückt? Das ist doch der Schnellschußkandidat der CDU, der Herr Broshog! Aber kennen? Nein das wohl nicht denn er wohnt ja auch nicht hier. Er kommt nur manchmal hier vorbei.“  antwortete ich.
Ich schaute mir sein Konterfei genauer an. Glatt wie ein Kinderpopo. Keine Sorgenfalten, keine Kerben von vergangenen schweren Jahren. Ganz glatt wie gepudert und geschmiert.
So hatte er sich aufgemacht, in eine Gemeinde die er nur von Ausflügen kennt, hat mit „Geldüberhangschnauze“ mitgebrachte Sektfläschchen an die weibliche Wählerschaft verteilt und seine sportlich imposante Erscheinung präsentiert. Geht Stimmenfang wirklich so einfach? Mit einer alkoholischen „Prickelsause“ und wunderbar unverbindlichen Wahlkampfsprüchen, die nach dem zweiten Fläschchen euphorische Stimmung verbreiten sollten?
Nein! Das war mir, für meine teure Wählerstimme, zu billig.
So eine Nummer ginge vielleicht noch in Schöneiche oder Berlin, aber doch nicht in unserer  verschuldeten und sorgengebeutelten Großgemeinde. Oder etwa doch?
Außerdem ! Alkohol und Bürgermeisteramt - ein Schelm der Schlimmes dabei denkt.

Horch was kommt von draußen rein
Hollahi, hollaho
Wird doch nicht Frank Broshog sein
Hollahiaho
Diese Frage bewegt mich ganz besonders:
Sollte ein Bürgermeisterkandidat  nicht erst einmal in der Gemeinde leben, die er vertreten möchte?
Zuerst hier wohnen, sich auskennen, Gemeinde und Menschen kennenlernen, Probleme verstehen und  d a n n   kandidieren? Nein! Scheinbar nicht bei uns! Es geht auch ohne festen Wohnsitz in der Gemeinde.
Die Wahlabstimmung hat gezeigt, das ein Wohnsitz in unserer Mitte nicht von Nöten ist und das ein einfaches „Sektfrühstück“ reicht – und fertig ist der Brei. Aber was ist, wenn das Volk wieder nüchtern wird? Dann muß jeder „Broshogwähler“ für sich realisieren: Diesen Mann habe ich gerufen! Wie ist es dann mit den Geistern die man rief und nun nicht mehr los wird? Ein Armutszeugnis derer, die der Meinung sind, alle Probleme würden sich in Luft auflösen wenn wir in Zukunft auf „Berliner Verhältnisse“ schwören.
Möchte Herr Broshog doch erst einmal eine Probezeit als normaler Bürger in unserer Mitte verbringen. Bis zur nächsten Wahl hätten wir die Möglichkeit, Herrn Broshog in allen Lebenslagen zu erleben und sogar schätzen zu lernen.
Wie christlich ist dieser sportliche Mann der CDU? Wie eifrig rudert er mit dem Sportverein über den See? Er wollte schon immer einmal Feuerwehrmann werden? Bitte schön! Wenn es dabei bleibt?!  Möglichkeiten, auch ohne Bürgermeistertitel Gutes zu tun,  gibt es bei uns in Hülle und Fülle. Bei der nächsten Wahlplakatierung wird uns sein Gesicht dann genau so bekannt vorkommen, wie das der anderen Kandidaten. Doch – er wird anders aussehen als heute, denn hier kann man mit der Zeit tiefe Sorgenfalten bekommen. Warten wir doch einfach ab und geben Herrn Broshog die Chance sich hier erst einmal zu integrieren, bevor wir ihm ein solch vertrauensvolles Amt übergeben. Schließlich fängt das Alphabet auch nicht         bei  „Z“ an, Meister fallen nicht vom Himmel und ein „Schnellschußkandidat“ kann doch nicht im Vorbeimarsch einfach so mal schnell den Bürgermeistertitel abgreifen. Wie von Geisterhand hat die CDU diesen Mann doch erst vor ein paar Minuten wie ein Kaninchen aus dem Zylinder gezogen. Zauberei? Magie? Oder einfach nur ein gekonnter Bluff?
Was treibt diesen Mann eigentlich hierher? Und - ist das Gehalt eines Bürgermeisters etwa als Schmerzensgeld für Kandidaten aus Berlin zu verstehen, die hierher gelockt,  einen Umzug aus einer ordentlichen Infrastruktur in die Provinz machen müssen? Oder noch banaler: Eine einfache Jobbeschaffungsmaßnahme? Na dann gute Nacht Gemeinde !!!!
Wenn die Wahl eines „großen Unbekannten“ hier in der Gemeinde am Mellensee möglich wäre, würden wir uns  zu Schildbürgern der  nächsten 8 Jahre machen.
Hier geht es um unsere gemeinsame Zukunft! Außerdem: Sollte unsere Gemeinde auf diese Weise von einem Kandidaten aus einer Fremdgemeinde „regiert“ werden, dann schlagen wir so eine „Einflugschneise“ für jede Menge verkappter und abgehalfterter Bürgermeisterkandidaten aus allen Gemeinden der Bundesrepublik. „Wenn wir nirgendwo was werden können, hier werden wir sogar Bürgermeister????“ Entsteht bei uns dann so etwas wie „Bürgermeistertourismus am Mellensee?“ Wer wird dann unsere Geschicke in 8 Jahren lenken?!

Bleibt uns also nur der letzte Kandidat. Bertl Ferdinand .
Er ist rhetorisch absolut nicht perfekt. Wie er selbst schreibt, ist er kein gelernter Bürgermeister. Er ist weder interlektuell noch geschliffen oder aalglatt. Er läßt sich nicht im schicken Anzug mit Krawatte ablichten wie ein polierter Herr Broshog, ist aber rasiert und unterscheidet sich nicht nur darin von Herrn Krain. Er ist ein Mellenseer mit Ecken und Kanten. Er sagt was er denkt, egal wie er damit ankommt. Unbequem, manchmal etwas starrköpfig mit einem Job der sich scheinbar nicht mit dem Amt eines Bürgermeisters  vereinbaren läßt. Er wird sich in dieses Amt erst hineinfinden müssen aber er ist willens, sich einer solch komplexen Aufgabe anzunehmen. „Mit dem kann man noch ganz normal reden“ hat man mir gesagt. „Er ist einer von uns  und so wie wir.“
Er braucht sicherlich viel Unterstützung für dieses Amt und bei dieser Vielfältigkeit der Aufgaben . Wer sollte uns aber daran hindern, ihm diese Unterstützung zu geben? Auch ich bin nicht frei von Zweifeln. Niemand weiß im Voraus, was sich wie entwickeln wird und welcher Kandidat sich nun wirklich unseres Vertrauen würdig erweist. Aber letztlich ist für mich eines entscheidend! Mein Kandidat wohnt bereits am Ort und muß nicht erst parteipolitisch eingeflogen werden. Die Zeit der CDU-Überraschungspakete ist für mich vorbei.                        


11.10.2007
Danke für diese EULE
Es gibt also noch Menschen in unserer Gemeinde die auch so denken wie ich Spinner. Diese EULE darf nicht sterben und sollte unbedingt weiterbetrieben werden. 

10.10.2007
Guten Tag, ich wünschte mir, daß es mehr Leser aber weniger Überflieger gegeben hätte- das Ergebnis sähe etwas anders aus. Gibt es ein Spendenkonto für weitere intelligente Aktionen? Mit freundlichen Grüßen!



07.10.2007
Sehr geehrter Herr Rohschürmann,
wenn man Ihre satirischen Ergüsse nicht ernst nimmt, kann man wohl darüber schmunzeln. Nur fehlte Ihren Worten - auch wenn sie satirisch gemeint sind - etwas Wesentliches: Objektivität.
Warum haben Sie den 7. Kandidaten, Bertel Ferdinand, nicht in Ihre Satire einbezogen? Dadurch verkommt Ihre vielleicht wohlgemeinte Satire zu einer billigen Wahlwerbung für den "Agrartechniker" (Satire: Landarbeiter mit der Befähigung zum Treckerfahrer). Nun ist Ihre Arbeit für Herrn Ferdinand vor der erreichten Stichwahl noch nicht beendet. Ein Vorschlag: In Ihrer nächsten Veröffentlichung verpassen Sie ihm doch einfach einen Heiligenschein, den er nach Ihren Ergüssen sicherlich verdient hat. Vielleicht erhält er dann auch einige Stimmen der CDU!?
Freundliche Grüße aus Klausdorf 
06.10.2007
vielen dank für die gelungene abwechslung und aufmunternde lektüre zum samstäglichen familienfrühstück. sie haben die gemeinde- und regionalpolitik sehr schön auf den punkt gebracht, mindestens 3 wählern, ich hoffe die auflage war wesentlich größer, nicht nur spaß, sondern auch kleine, durch ihre hintergrund informationen getragene, denkanstöße vermittelt und somit einwenig die wahl beeinflußt, wenn auch vermutlich nicht wahlentscheidend, denn ich befürchte die grenzenlose geduld, um bei ihrer wohlwollenden formulierung zu bleiben, der wähler, bürgerinnen und bürger unserer gemeinde,  wird der spd auch in dieser wahl die gewohnte treue halten.
in der hoffnung das nicht nur neue besen gut fegen, sondern neue kämme auch gut kämmen verbleibe ich mit besten wünschen für einen unverregneten wahlsonntag und freundlichen grüßen
05.10.2007
Sehr geehrter Herr Rohschürmann!
Zum richtigen Zeitpunkt und gut recherchiert,würzen Sie den Topf voller  fragwürdiger Kandidaten mit Witz, Mut und politischem Engagement, an dem leider schon so mancher Bürger erstickt ist.
Weiter so!! Spitzen Sie die Feder für die eventuelle Stichwahl.
05.10.2007
hallo herr rohschürmann
vielen dank für den entscheidenen nadelstich in den grossgemeindeeiterherd. es war befreiend und amüsant zugleich. wie das so ist, wenn der angestaute druck die eiterblase enlastet. wie wäre es, diese sonderausgabe als erstausgabe umzutiteln und in regelmässigen abständen auch in der zukunft weiter zu betreiben?! meine unterstützung hätten sie.
05.10.2007
Sehr geehrter Herr Rohschürmann,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich finde dass Sie großes Talent haben, was Sie doch hoffentlich nicht ungenutzt lassen? Ich habe mir auch sofort vorgenommen mal eine Tupperparty zu besuchen, um zu erfahren, wie es da zugeht. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und ein glückliches Händchen für die richtige Wahl zum Wohle unserer Gemeinde. Unglaubliches wird manchmal wahr.
Mit freundlichen Grüßen

Es folgen alle Gästebucheinträge zum Thema Bürgermeisterwahl 2007, vor der Stichwahl .

29.10.2007 Dirk
An den Ferdinand-Fanclub, aber auch andere können es lesen.
Ich hoffe, dass es nun mit den Beleidigungen, Unterstellungen, Falschaussagen u.s.w. vorbei ist. Aber einige Sachen muß ich mir noch von der Sehle schreiben, da Ihr ja alles gewissenhaft recherchiert habt.
- Soweit ich informiert bin, wohnt Frau Birgitt (und nicht wie Sie schrieben Bigit) Weigt seit mehr als 25 Jahren in Mellensee und nicht in Klausdorf.
- Ich beglückwünsche Sie zu Ihre Informanten, die Ihnen so detailiert über den beruflichen und nichtberuflichen Werdegang von Herrn Broshog Auskunft gegeben haben. Zum Glück, mit Beziehungen oder sollte ich Seilschaften/Verfilzungen schreiben, haben Sie ja nichts am Hut.
Ich hoffe nur, dass sich hier niemand zu einer Straftat verleiten lassen hat. Ich denke, dass Mitarbeiter vom Arbeitsamt, nicht ihren Arbeitsplatz riskieren würden? Oder kennt Ihr jemanden?
- Übrigens, muss man nicht Sachen tragen oder besitzen um zu einer Gruppe/Gesinnung dazuzugehören.
- Der o.g. Fanclub hätte vielleicht nicht so viele ominöse Schreiber (z.B. Herr Clauert) erfinden sollen, wenn man seriös erscheinen will.
- Und auch Eure Aktion mit den Wahlbeobachtern war daneben, auch wenn es laut Wahlordnung erlaubt ist. Wie wären Sie Herr Ferdinand den dort sitzenden Gemeindeangestellten und Gemeindevertretern als Bürgermeister entgegen getreten. Vertrauen sieht anders aus.
Auf 8 produktive Jahre und das alle mitmachen.


27.10.2007 Kristin
Hallo Annika,
du prangerst öffentlich an, dass Herr Ferdinand sich nicht dem Wähler stellt... Wenn Du so heiß darauf bist ihn persönlich zu diversen Themen zu befragen, warum hast du es denn nicht übers Herz gebracht, an seiner Haustür zu klingeln als seine unbittelbare Nachbarin???
Was ist Dein persönliches Motiv, ihn öffentlich zu diffamieren?


27.10.2007 Kristin
BRAVO!!! Endlich ist auch in unserer Gemeinde mal ein frischer Wind zu spüren. Der Autor der Eulenspiegelei sollte für viele ein Vorbild sein. Ich hoffe, daß jetzt viele Menschen hier aus dem Dornröschenschlaf erwachen, mit anpacken und kreativ mitwirken den Karren aus dem Dreck zu ziehen!!! LEUTE, IHR HABT DIE CHANCE JETZT - MIT EURER STIMME - ZEICHEN ZU SETZEN. GEBT EURE STIMME EINEM VON UNS !!!!!! Eure Kristin


26.10.2007 frank
Sehr geehrter Hr. Rohschürmann,
sie als "Sprachrohr" des Bürgermeisterkandidaten Bertel Ferdinand wollten angeblich, ich zitiere: Keine Schlammschlacht zur Bürgermeisterwahl anzetteln. Trotzdem fangen Sie an, Müllkübel zu verschütten. Was soll das? Ist das der von Ihnen so angestrebte saubere Wahlkampf? Ich frage mich, was beabsichtigen Sie mit Ihrem "Eulenspiegel". Nie im Leben gewinnen Sie mit solch einer Hetzkampagne noch mehr Wählerstimmen. Befassen Sie sich bitte mit der Historie "Till Eulenspiegel"(Ironie und Satire) bevor sie diesem Wurfblatt solch einen historisch wertvollen Namen verpassen. Sie erzielen genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich wollten. Die Einwohner der Gemeinde am Mellensee wurden, zum Glück und zum Wohl unserer Gemeinde, von Ihnen dazu noch mehr sensibilisiert, sich für den einzig richtigen Kandidaten, nämlich Frank Broshog zu entscheiden. Außerdem entnehme ich Ihrer Wurfsendung, daß sie oder vielleicht jemand anderer sehr gut recherchiert haben. Zur Information, die Ehefrau von Bertel Ferdinand arbeitet als "Angestellte im öffentlichen Dienst" in der Agentur für Arbeit in Zossen. Ich bitte Sie Herr Rohschürmann, lehnen Sie sich nicht zu weit aus dem Fenster und werfen Sie nicht unnütz mit Dreck. Sie erweisen weder sich, noch Bertel Ferdinand damit einen Freundschaftsdienst.


25.10.2007 Georg
Aha, ich bin ein "unqualifizierter Kleingeist"!!! Was immer das sein mag, ich habe das Wort Kleingeist noch nicht gehört. Mag jeder seine eigene Meinung haben, ich denke das Wahlergebnis wird 70:30 für Herrn Broshog enden, weil er politisch gesehen die größere Kompetenz besitzt. Ich bin zwar auch kein Fan von Herrn Broshog, aber nun bleibt ja niemand anders mehr übrig. Auf einen fairen Wahlkampf mit dem richtigen Ergebnis!!!


25.10.2007 Mike
Hallo,
wenn ich das hier lese, habe ich das Gefühl das einige Leute (dessen Wegzug auch nicht weiter tragisch wäre) nicht wissen das es in Deutschland Gesetze gibt.
Georg: Was Sie als "rumheulen" bezeichnen ist schlichtweg Diebstahl nach § 242 nach dem Strafgesetzbuch. Zum Vorwurf der "Bauernsprache" das heist im deutschen Sprachgebrauch "ich werde das Weite suchen". Also lieber Herr Georg, suchen Sie nicht nur die Ferne, gehen Sie auch in diese.


25.10.2007 Kristin
Hallo Georg, dann fang doch mal schon an zu packen. Solche unqualifizierten Kleingeister, wie Du es bist, kann unsere Gemeinde eh nicht gebrauchen! Du bist primitiv und unkonstruktiv mit Deinem Gedöhns... Übrigens mein lieber... man sieht sich immer zwei Mal im Leben... Bis die Tage


25.10.2007 Georg
Jetzt heult der Herr Ferdinand auch noch rum, dass seine "selbstgefertigten Wahlplakate" gestohlen wurden. Er soll sich woanders ausheulen!!! Das fängt ja gut an. Wenn der Bürgermeister wird, werde ich das Ferne suchen, denn das ist gleichzusetzen mit dem Untergang der Gemeinde. Wer sich nicht mal in einem Zeitungsinterview vernünftig ausdrücken und seine Meinung sachlich auf einer hohen Sprachebene ausdrücken kann, der kann doch nicht Bürgermeister werden. Da kommt der Herr Ferdinand mit einer derartigen Bauernsprache... Doch sollte er gewählt werden, zeigt das, wie wenig Intelligenz die Bürger unserer Gemeinde haben!


25.10.2007 Webmaster-Info  
Leider kann das von mir angekündigte Forum zur Bürgermeisterwahl nicht so kurzfristig realisiert werden. Deswegen habe ich mich entschlossen, weiterhin das Gästebuch für diese Beiträge zur Verfügung zu stellen. Durch die Untergliederung in Jahre wird ab dem 01.01.2008  diese hitzige Diskussion in den Hintergrund gestellt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Heiko Feller


22.10.2007 Hans Clauert
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ Heinrich Heine
Unbehagen empfinde ich, wenn ich mir das Geschehen um die Wahlen zum Bürgermeister in der Gemeinde Am Mellensee anschaue und anhöre.
Da herrscht ein aufgeheiztes Klima, nicht ungewöhnlich bei Wahlen, warum aber in Teilen auf so niederem Niveau? Fairer Umgang und politische Kultur scheinen in diesem Teil Deutschland noch nicht angekommen zu sein oder war früher doch alles besser?
Vielleicht ist bei einigen der geistige Boden immer noch kontaminiert, zäh hält sich das „Unkraut“ der Vergangenheit in den Köpfen, versucht sogar zu neuer Blüte zu gelangen und duldet keine anderen Pflanzen im Revier.
Hegenswerte Grundrechte wie z. B. das der Meinungsfreiheit werden verhöhnt und bedroht.
Vergangenheitsbewältigung –in dieser Disziplin waren wir Deutschen noch nie Weltmeister- ist, wenn man sie unterläßt, wie ein eitriges Geschwür. Es puckert immer wieder an dieser Stelle und Unbehagen macht sich breit.
Zur Vergangenheitsbewältigung gehören mindestens 3 Themen, Bestrafung der Täter, Rehabilitierung der Opfer und die Wiedergutmachung der angerichteten Schäden.
Fehlt der ehrliche und ernsthafte Wille dazu, kann dieses auch zur Blutvergiftung (*Sepsis) führen.
Das letzte wenig bewältigte Kapitel unserer Geschichte liegt eben erst knapp 18 Jahre hinter uns, Betroffene leben also noch unter uns. Die Chance nicht nur für unsere junge Generation besteht darin, diese Auseinandersetzung mit zu erleben und sie sich nicht erst später zu erlesen. Das hätte dann auch mit dem großen Wort Zivilcourage zu tun, die leider etwas aus der Mode geraten zu sein scheint.
Erste Anzeichen einer Sepsis scheinen schon vorhanden zu sein.
Hier paktieren die örtliche CDU und die Linke ohne ersichtliche Not oder gibt es für diese doch eine Gefahr, die dringend abgewendet werden muß?
Wäre ich Investor und hätte eine zukünftigen Standortentscheidung für diese Gemeinde zu favorisiert, so würde ich in ständiger Erwartung des nächsten Schildbürgerstreiches oder der nächsten plumpen Posse leben müssen, wann und wo wird es wieder puckern, eine schwer kalkulierbare Größe.

* Die Sepsis (griechisch für Fäulnis), umgangssprachlich auch Blutvergiftung, ist eine außer Kontrolle geratene Infektion. Die Komplexität der pathophysiologischen Vorgänge macht eine Definition schwer. [www.wikipedia]

Hans Clauert vom Mellensee


20.10.2007 Annika
Ich als Neu-Dazugezogene in Mellensee beschäftige mich auch oft mit der Wahl um den neuen Bürgermeister der Gemeinde. Umso erstaunter bin ich, dass es einige Leute nicht nötig haben, um einen fairen Wahlkampf bemüht zu sein. Ich nehme den "Eulenspiegel" als bestes Beispiel dafür. Andere Leute auf eine derart fiese Weise bloß zu stellen, zeugt für mich von wenig Verstand. Im Gegenteil, es beweist mir, dass dieser Kandidat keinen anderen Weg kennt, um sich bei den Leuten beliebt zu machen. Doch bei vielen Leuten, so hoffe ich, kam diese Ausgabe des "Eulenspiegels" ebenfalls schlecht an. Ein weiterer Grund einen Herrn Ferdinand nicht zu wählen, ist für mich seine äußerst seltene Präsenz in der Öffentlichkeit. Von Herrn Broshog kann ich dies nicht sagen, ihn sah ich auf vielen Veranstaltungen (wie z. B. der Löschangriff in Saalow oder das Oktoberfest in Rehagen, um nur einige zu nennen).
Des Weiteren finde ich es traurig, dass ein erwachsener Mann, wie Herr Ferdinand einer ist, nicht den Mut dazu hat selbst zu den zu seiner Person gemachten Vorwürfen Stellungnahme zu nehmen. Im Gegenteil lieber schickt er seinen "Wahlhelfer" Herrn Rohschürmann vor. Einfach nur traurig!
Den Autoren der Artikel in der Zossener Rundschau möchte ich für die aufschlussreichen Informationen danken!


19.10.2007 Webmaster-Info
Als Betreiber dieser Seite verhalte ich mich politisch neutral.
Ich stelle mit meiner Internetseite und dem darin enthaltenen Gästebuch und der Onlinezeitung nur eine Plattform zur Verfügung.
Jeder kann dieses Medium als Leser und Schreiber nutzen.
Ich habe deswegen auch dafür gesorgt, dass die „Eulenspiegelei“ auf meiner Seite  im Internet zu lesen ist. Mir geht es um die Vielfalt der Information.
Die Gemeinde hat daraufhin auf der Seite „www.mellensse.de“ den „link“ zu meiner Seite entfernen lassen und nimmt damit eine indirekte Zensur vor – was ich absolut fragwürdig finde.
Von mir werden Einträge nur dann zensiert, wenn Sie grob gegen die guten Sitten verstoßen.
Ich bitte in Zukunft davon abzusehen, mich in politische Diskussionen zu verwickeln, mit dem Ziel mich auf eine der beiden Seiten zu ziehen.
Ich stelle nur das Spielfeld. Mit den Mannschaften habe ich nichts zu tun.
Zukünftig werden alle Einträge zum Thema Bürgermeisterwahl in ein gesondertes Forum verschoben. Dieses Forum wird bis spätestens 22.10.  in Betrieb genommen.
Danke für Ihr Verständnis


19.10.2007 Rohschürmann
An alle Glatows, Weigts, Kalks, Lehmanns, Biers, Lahsowskys und alle anderen, die glauben, dass Sie mit Ihrer Geburt  (oder durch ihre Position) das alleinige Anrecht erhalten haben in unserer Gemeinde das öffentliche Leben zu bestimmen.
Ich meine jene, die es zu verantworten haben, dass die etwas Leiseren, die Kreativen und viele Intelligente in unserer Gemeinde sich peinlich berührt abwenden und resignieren.
Ich meine auch diese, die Meinungsfreiheit mit dem Recht auf Verbreitung gezielter Unwahrheiten verwechseln.
Diejenigen, die eifersüchtig darauf achten, dass alle neuen und fremden Impulse im Keim erstickt werden. Damit haben es selbige zu verantworten, dass die Situation so ist, wie sie ist.
Ich wende mich auf diesem Weg an Sie, da ich aus organisatorischen und zeitlichen Gründen keine weitere Ausgabe der „Eulenspiegelei“ veröffentlichen kann. Außerdem ist die Stimmungslage in unserer Gemeinde derart aufgeheizt, dass Sie dringend abgekühlt werden sollte.
Eine Gruppe von Personen - ich nenne sie einfach mal die Mellensee R.A.F.F. (REAKTIONÄRE ANTI FERDINAND FRONT) veranstaltet eine wahre Verleumdungskampagne ähnlich einer Hexenjagd. Da gehen Mitglieder von CDU und PDS  Hand in Hand mit übelsten Methoden gegen einen  !Einzelbewerber! vor.

An Herrn Ferdinand wurde von mehreren Personen gleichzeitig der Vorschlag  herangetragen  an einem „Rededuell“ mit Herrn Broshog teilzunehmen.
Herr Weigt hat den einzigen seriösen Ansatz gezeigt, indem er Herrn Ferdinand persönlich im Namen der Ortsbürgermeister aufgesucht hat. Ich war bei diesem Gespräch zugegen. Herr Ferdinand teilte ihm mit, dass er grundsätzlich gerne zu diesem Rededuell bereit ist und schlug spontan einem ihm passenden Termin vor. Leider ist es Ferdinand nicht möglich, einen Termin unter der Woche zu realisieren, da er durch seine Tätigkeit als Kraftfahrer nicht weiss, wann sein Arbeitstag endet. Auch er sollte die Möglichkeit erhalten, erholt zu einem solchen Termin kommen zu dürfen und nicht gestresst von einem anstrengenden und langen Arbeitstag. Aus diesem Grund schlug Herr Ferdinand als Termin den Samstag vor der Wahl vor. Damit wäre auch gegeben, dass alle Mitglieder unserer Gemeinde an diesem Rededuell teilhaben können. Daraufhin melden sich ständig irgendwelche Privatpersonen auch öffentlich zu Wort, die ihn diffamieren. Er stellt sich angeblich nicht dem Wähler und  ist quasi nicht greifbar.
In der Zwischenzeit hatte Herr Ferdinand bereits viele Bürgerinnen und Bürger zu Hause besucht und ernsthafte Gespräche geführt.

Bitte bedenken Sie auch folgendes:
Er hat ohne eine Partei im Rücken, seinen Wahlkampf aus eigener Tasche finanziert.
Er hat seine selbst gemachten Plakate selbst aufgehängt, von denen ein Grossteil gestohlen wurde (Anzeige wurde erstattet).Er hat 22.000 Seiten Wählerinformation mit dem Tintenstrahldrucker gedruckt. Er war nach der Arbeit täglich bei den Bürgern vor Ort, hat eigene Veranstaltungen gemacht und war an den Wochenenden oft mit einem Stand vor den Supermärkten präsent.

So gibt man zwar vor, dass die Wähler sich ein Bild von den Kandidaten machen wollen, aber diese Diskussion wurde ausschließlich von seinen erbitterten Gegnern und nicht von „normalen Wählern“ angezettelt. 
Der wahre Grund ist ein anderer. Die Fangemeinde des Herrn Broshog versucht Herrn Ferdinand zu einem von ihnen bestimmten Termin in eine „CDU-Gaststätte“ zu nötigen,  in der sich alle seine Gegner mit dem Ziel versammeln, ihn zu demontieren.  Hier geht es nicht mehr um eine Diskussion. Alle diese Personen hatten in den letzten Wochen ständig die Gelegenheit ihn zu Sachthemen zu befragen. Denen blieb aber selbst der Gruß im Halse stecken und niemand dieser netten Herrschaften hat ihn jemals angesprochen. Was hier geplant wird, ist ein klassischer Hinterhalt.  Naja und wer einen Hinterhalt anzettelt ist hinterhältig!

Würde ein Karikaturist diese Situation im Bild festhalten, würde man möglicherweise eine aufgebrachte Menge mit großen, spitzen Kapuzen sehen mit dem Titel „öffentliche Aufknüpfung“.

Seit wann bestimmt eine „Fangemeinde“ wann und wo eine Veranstaltung statt findet? Das ist ausschließlich Aufgabe der Akteure.

Bei der gestrigen CDU-Veranstaltung , bei der unser Wirtschaftminister, unser stellv. Ministerpräsident und Brandenburgs CDU Chef Ulrich Junghanns als Gastredner und Wahlkampfhelfer für Broshog  auftrat, waren weniger als 25 Gäste anwesend. Ich war einer davon.  Es waren also fast nur Personen mit „Anwesenheitspflicht“ vor Ort. Soviel zum Thema Wählerinteresse.
Ausschließlich drei Personen haben überhaupt Fragen gestellt – soviel zum Thema Podiumsdiskussion, die damit keine war.

Daran kann man deutlich ablesen, wie ehrlich die Absichten der Mellensee R.A.F.F. sind.
Herr Ferdinand ist gerade deswegen gerne bereit sich diesem Duell, natürlich unter fairen Bedingungen an einem Ort, der nicht „CDU vorbelastet“ ist, einem Zeitpunkt, den alle Wähler wahrnehmen können zu stellen. Er bat mich Ihnen mitzuteilen, dass es ihm eine Freude sein wird, Ihnen  bei diesem Anlass eine Fülle von mehr als nur brisanten Tatsachen öffentlich zu präsentieren. Sie können sicher sein, dass den Anwesenden vor Schreck der Atem stocken wird, und besonders deswegen hofft er auf eine rege Beteiligung der Wähler,  die in ihrer Meinung noch schwankend sind oder sich sogar schon vermeintlich festgelegt haben.   
Roland Rohschürmann

 

18.10.2007 dirk
Wann kann man euren Kandidaten mal in einem Gespräch zu seinen Vorhaben befragen?
Termine sind auf seiner Homepage jedenfalls keine und nur die Meinung in einen anonymen Kasten werfen, dass kann ja wohl kein Wahlkampf sein.
Ich habe auch gehört, dass er wieder eine Einladung zur gemeinsamen Vorstellung mit seinen Mitbewerber abgelehnt hat. Angeblich hat er keine Zeit. Das ist doch lächerlich, wenn man die ganze Woche über keinen Abend ( ausser Samstag )Zeit hat. Oder hat er Angst ohne seine Schreiber kein ordentliches Wort sprechen zu können? Wenn man ihn nicht vor Jahren mal gesehen hätte, würde man denken, dass er gar nicht existiert.
Und noch eine Bemerkung an Heiko Feller. Du bist ja Betreiber und Inhaber dieser Seite, wo ja auch eine Onlinezeitung dazu gehört. Als seriöser "Journalist" hat man gewisse Regeln einzuhalten.


12.10.2007 Roro

Aber ich kann mir denken wo Fredi sein könnte.
Wenn er behauptet, daß die Dame eine Domina ist, wird er ja schon wissen warum er das sagt.
Vielleicht bekommt der böse Junge gerade von Ihr den Po voll, weil er so böse war!
Wer also einen Feigling mit Striemen auf dem Arsch sieht - das muß Fredi sein!!!!!


12.10.2007 Rohschürmann
Hallo............
hat einer den kleinen feigen Fredi gesehen??????


11.10.2007 Admin Consul
Hallo Heiko,
ein Admin zum anderen Admin. Ich denke Du hast hier eine super Seite, die Du pflegst. Davon können sich manche großen Firmen und Organisationen echt eine Scheibe abschneiden.
Ich finde es aber ungehörig das Herr/Frau "Fred" Dein Gästebuch für seine persönlichen Probleme so missbraucht.
Ich habe mir deswegen einmal gestattet einen Diskussionsfaden dort aufzumachen wo eine Diskussion auch hingehört. In ein Forum! Dort ist die Möglichkeit zu der Problematik zu schreiben, die der unseriös beschimpfte Kandidat als Wahlthema hat. Einfach dem Link in das Forum folgen und schon kann nur noch jemand posten der eine echte eMail hat. Ich glaube dann wird Deine professionell gestaltete Seite wieder von den gut recherchierten Inhalten bestimmt, die wir gewöhnt sind. Ich würde mich freuen wenn einfach alle dem Link von alleine folgen und verspreche, dass dort was off Topic ist auch dort rein kommt:www.groups.msn.com/abwasserinfo

Wünsche Dir noch viele gute Berichte hier.


11.10.2007 Colarine Koba
Seid Ihr Euch sicher das der Typ Fredi nicht sogar bei der eMail bescheißt? (So wie der schreibt braucht sein Kandidat keine Feinde mehr. *g*) schaut mal wem die Mailadresse gehört!
www.student.nada.kth.se

Ansonsten würde ich sagen macht er ne gute Musik. roftl

www.rofile.myspace.com     www.sv.wikipedia.org

Er soll mir doch mal ne Mail senden. Ich sende ihm mal gleich eine. Aber nett ;-) Nur leider kann ich kein Schwedisch lol'


11.10.2007 Fred´s Freund
Hallo Fred,
ich habe Deine Gästebucheinträge gelesen und muss leider feststellen, dass Du das Prinzip eines Gästebuches nicht verstanden hast.
Deinem Fäkalien-Jargon nach zu urteilen, bist Du kein bisschen besser, als diejenigen über die Du Dir anmaßt zu urteilen. Es würde mich wundern, wenn es 100 Leute gäbe, die sich freiwillig mit jemandem unterhalten, der so einen Tonfall anschlägt.
Bist Du vom Wahlergebnis einfach nur enttäuscht oder tatsächlich ein derart peinlicher Vollprolet?
Mag sein, dass Ferdinand nicht die Premiumlösung ist, aber hast Du Dir mal den Lebenslauf von Broshog angeschaut und die Umstände, wie er hier her gekommen ist? Vielleicht solltest Du einfach mal 5 Minuten Dein Schandmaul halten und in Ruhe darüber nachdenken!
Übrigens, wer so große Töne anschlägt wie Du, sollte wenigstens den Arsch in der Hose haben und sich zu erkennen geben. Sich hinter einem Pseudonym zu verstecken, ist nicht nur peinlich sondern auch feige.

Ich heiße Roland Rohschürmann.... und Du????

 

11.10.2007 Fred
Also ich habe bestimmt schon über 100 Leute zum Thema befragt und alle finden Herrn Ferdinand äußert dämlich. Keiner weiß, wie er so viele Stimmen bekommen konnte, manche glauben sogar an Betrug.
Nochmal so nebenbei erwähnt: Während andere Kandidaten ihre Wahlparty in Gaststätten machten, feierte Herr Ferdinand an einem Imbiss, dem neuen großen Obdachlosen-Treff in Mellensee. Die Inhaberin des Imbiss ist gleichzeitig eine Domina. Ich denke, das sagt alles!
Grundsätzlich habe ich auch nichts dagegen, wenn Berufskraftfahrer sich so engagieren, aber nicht, wenn sie noch nie politisch tätig waren.
Weiterhin wird auch Herr Ferdinand nichts gegen den Abwasserzwangsanschluss unternehmen können. Und der Spruch: "Was ich nicht weiß, kann ich noch lernen." gehört für mich nicht auf ein Wahlplakat, denn damit wird nur noch einmal seine Ahnungslosigkeit unterstrichen!
In diesem Sinne rufe ich hier auch nochmal alle Bürger der Gemeinde auf, am 28.10.07 das Wahllokal zu besuchen und das Kreuz an der richtigen Stelle, nämlich bei Frank Broshog zu machen.



07.10.2007 Roland
Hallo Fred hier mal für alle Fälle: www.meinumzug24.de

Aber dann achte bei der Wahl Deines neuen Wohnortes darauf, daß da nicht so viele "bekloppte Hartz IV Empfänger" leben, sonst mußt Du ja gleich wieder umziehen.


08.10.2007 Colarine Koba
Hallo Fred,
ich finde Ihren Ton doch sehr rüde. Ich glaube nicht dass man mit irgend einem Menschen überhaupt so spricht. Deswegen denke ich dass Ihr Beitrag Sie schon äußerst disqualifiziert. Ich finde es bemerkenswert dass jemand sich vornimmt die Ungerechtigkeiten zu bekämpfen.
Ich habe gesehen das Herr Ferdinand selber gegen den völlig unsinnigen, teuren und unökologischen Zwang prozessiert.
Ich würde mich freuen wenn es auch in unserem Ort jemanden gäbe der das drauf hätte. Außerdem finde ich es sehr sympathisch dass ein Berufskraftfahrer sich so engagiert.
Das Land braucht mehr Bürger die sich bis in höchste Positionen einsetzen damit endlich etwas passiert um unser Leben wieder angenehmer zu machen. Hier können Sie sehen was mir passiert mit dem KMS.
http://colarinekoba.spaces.live.com

Wir brauchen in Rangsdorf auch jemanden der aufräumt denn ich stehe da ziemlich machtlos da.
Ich bin ja leider nur eine schwache Frau Fredi. hihi Ihre Colarine Koba ;-)'


08.10.2007 Colarine Koba
Hallo Fred,
ich finde Ihren Ton doch sehr rüde. Ich glaube nicht dass man mit irgend einem Menschen überhaupt so spricht. Deswegen denke ich dass Ihr Beitrag Sie schon äußerst disqualifiziert. Ich finde es bemerkenswert dass jemand sich vornimmt die Ungerechtigkeiten zu bekämpfen.
Ich habe gesehen das Herr Ferdinand selber gegen den völlig unsinnigen, teuren und unökologischen Zwang prozessiert.
Ich würde mich freuen wenn es auch in unserem Ort jemanden gäbe der das drauf hätte. Außerdem finde ich es sehr sympathisch dass ein Berufskraftfahrer sich so engagiert.
Das Land braucht mehr Bürger die sich bis in höchste Positionen einsetzen damit endlich etwas passiert um unser Leben wieder angenehmer zu machen. Hier können Sie sehen was mir passiert mit dem KMS.
http://colarinekoba.spaces.live.com

Wir brauchen in Rangsdorf auch jemanden der aufräumt denn ich stehe da ziemlich machtlos da.
Ich bin ja leider nur eine schwache Frau Fredi. hihi Ihre Colarine Koba ;-)'


07.10.2007 Fred
Wie bekloppt seid Ihr eigentlich alle???
Dem größten Dorftrottel die zweitmeisten Stimmen bei der Wahl zu geben??? Der Herr Ferdinand hat zahlreiche Rechtschreibfehler in seinen Wahl-Flyern und ist Berufskraftfahrer!!! Und ihr wollt den als Bürgermeister???
Man gibt es hier viele naive Hartz IV-Empfänger in unserer Gemeinde, unglaublich!!!
Naja, man sollte sich vielleicht mal überlegen von hier wegzuziehen, wenn tatsächlich Herr Ferdinand, der nicht die leiseste Ahnung von Politik hat, die Herrschaft über unsere Gemeinde übernimmt!!

 

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