Kummersdorfer wollten Ferdinand |
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| 30.10.2007
SPERENBERG Die Erleichterung nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses am Sonntagabend stand Frank Broshog deutlich ins Gesicht geschrieben. Nach einem langen und teils sehr schmutzigen Wahlkampf steht jetzt fest: der CDU-Kandidat wird der nächste Bürgermeister der Gemeinde Am Mellensee. Ganz klar konnte sich Broshog mit 60,91 Prozent der abgegebenen Stimmen durchsetzen. Das entspricht 1580 Wählern. Sein parteiloser Konkurrent Bertel Ferdinand kam auf 39,09 Prozent. Genau 1014 hatten für ihn votiert. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,37 Prozent. Also nicht einmal die Hälfte der 5900 Berechtigten sind zu dieser Stichwahl gegangen. Insgesamt 2677 Bürger machten sich auf den Weg an die Urnen. Doch nur 2594 von ihnen gaben auch eine gültige Stimme ab. Das sind 96,90 Prozent. 83 der eingeworfenen Zettel waren nicht korrekt ausgefüllt. Seine eindeutige Hochburg hatte der designierte Bürgermeister in Gadsdorf. Dort wollten 75 Prozent der Wähler Frank Broshog als neues Gemeindeoberhaupt. Das waren 66 der insgesamt 88 abgegebenen Stimmen. 22 Bürger votierten für Bertel Ferdinand. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,77 Prozent, nach Sperenberg mit 67,61 Prozent der zweithöchste Wert in der Gemeinde am Mellensee. Jede der 88 abgegebenen Stimmen in Gadsdorf war gültig. Bertel Ferdinand und sein Wahlkampfteam konnten in Kummersdorf-Gut die meisten Wähler mobilisieren. 63,86 Prozent der insgesamt 84 Wähler gaben ihm seine Stimme. Die Wahlbeteiligung war mit nur 24,14 Prozent der Stimmberechtigten die weitaus schlechteste in der gesamten Gemeinde. Am höchsten war sie mit den erwähnten 67,61 Prozent in Sperenberg. Dort gingen 768 Menschen ins Wahllokal. Doch nur 735 gültige Stimmen wurden ausgezählt. Frank Broshog erhielt 68,57 Prozent von ihnen. In Fernneuendorf lag Bertel Ferdinand mit 51,69 Prozent der 89 gültigen Stimmen vor Broshog. Die Wahlbeteiligung betrug 37,07 Prozent. Insgesamt 259 Bürger waren dort zur Wahl berechtigt. Gewonnen hat Bertel Ferdinand auch in Saalow. Dort wollten ihn 113 der Wähler zum neuen Bürgermeister der Gemeinde am Mellensee. Das entspricht 52,07 Prozent der 217 gültigen Stimmen. Die Wahlbeteiligung war mit 37,19 Prozent auch in Saalow niedrig. Nur wenig mehr Menschen trieb es in Rehagen an die Urnen. 634 Einwohner waren dort zur Wahl berechtigt, doch nur 241 von ihnen nahmen dieses Recht wahr. Das entspricht einer Quote von 38,01 Prozent. Frank Broshog fuhr mit einem Stimmanteil von 70,64 Prozent sein zweitbestes Ergebnis ein. In Mellensee kam der CDU-Kandidat auf 51,52 Prozent der 427 gültigen Stimmen. Genau 1005 Einwohner waren wahlberechtigt, doch nur 439 (43,68 Prozent) von ihnen machten ihr Kreuzchen. 427 der Zettel waren schließlich gültig. Eine deutliche Mehrheit der Wählerstimmen konnte Frank Broshog auch in Kummersdorf-Alexanderdorf für sich gewinnen. 60,39 der 207 gültigen Wahlzettel entfielen auf ihn. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,96 Prozent von 543 Wahlberechtigten. Sein viertbestes Ergebnis erzielte der Bürgermeister in spe in Klausdorf. 322 von 522 Wählern gaben ihm ihre Stimme. Das sind 62,77 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,68 Prozent. Insgesamt waren dort 1223 Menschen zum Urnengang berechtigt. HERMANN M. SCHRÖDER | |
| Quelle: Märkische Allgemeine 30. Oktober 2007 | |
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