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Der parteilose Frank Broshog ist neuer Bürgermeister von Am Mellensee
HARTMUT F. RECK


Bürgermeister-Kandidat  Frank Broshog SPERENBERG  Gegen 18.33 Uhr stand es gestern fest. In der Stichwahl um das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Am Mellensee hatte sich der parteilose CDU-Kandidat Frank Broshog gegen seinen Konkurrenten, den Einzelkandidaten Bertel Ferdinand durchgesetzt. Er wurde zwar nicht mit einer überragenden, dafür aber doch mit einer deutlichen Mehrheit zum Bürgermeister gewählt. Broshog erhielt nach dem ersten noch inoffiziellen Endergebnis von gestern Abend 60,91 Prozent aller abgegebenen gültigen Stimmen. Ferdinand unterlag mit 39,09 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag nach Auskunft von Wahlleiterin Christina Richter bei 45,37 Prozent. Somit hat Broshog mehr als die notwendigen 15 Prozent aller Wahlberechtigten und zwar 27,01 Prozent erhalten. Direkt nach Bekanntwerden des vorläufigen Wahlergebnisses äußerte sich der gewählte Kandidat Frank Broshog gegenüber der "Zossener Rundschau": "Ich bin zufrieden mit diesem Ergebnis, wenn ich mir auch etwas mehr gewünscht habe." Er sei aber zuversichtlich, innerhalb der nächsten acht Jahre – so lange dauert seine Amtszeit – auch die anderen zu überzeugen, die ihn diesmal nicht gewählt haben. Mit seinen Freunden aus Am Mellensee feierte Broshog in der Gaststätte "Waldkater" in Rehagen seinen Wahlsieg und nahm dort auch persönlich wie telefonisch Glückwünsche entgegen. Broshog betonte, er werde jetzt nicht der CDU beitreten, aber ohne die Unterstützung der CDU-Fraktion hätte er dieses Amt nicht angepeilt. Klar sei, dass er nach Am Mellensee ziehen werde, er wisse aber noch nicht, in welchen Ortsteil.

Bertel Ferdinand war gestern Abend nicht zu erreichen.

Quelle: Märkische Allgemeine 29. Oktober 2007

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