Der Wasserskipark Zossen soll am 16. Juni offiziell eröffnet werden

 

 


Am 16. Juni 2007 wird in Zossen/Horstfelde die fünfte Wasserski- und Wakeboardanlagen in und um Berlin/Brandenburg eröffnet. Mit einer Länge von 540 Metern und einer Höhe von ca. 9,50 Metern ist sie für Wakeboarder sehr gut geeignet, um es richtig krachen zu lassen.


Die Märkische Allgemeine schrieb am 03.05.2007

Salto auf dem Kiessee

HEIDI BORCHERT

HORSTFELDE Noch ist der zukünftige Wasserskipark Zossen am Horstfelder Kiessee eine große Baustelle. Und als Laie kann man sich schwer vorstellen, dass hier in wenigen Wochen Wasserski- und Wakeboardsportler ihre Runden ziehen, gewagte Sprünge, Salti und Pirouetten im Wasser zeigen.

Heiko Hüller und Andreas Leonhardt, die Caputher Investoren und Betreiber der Anlage, sind zuversichtlich: "Unser Ziel ist die Tüv-Abnahme am 14. Mai. Danach beginnt eine vierwöchige Testphase für Kunden, die sich mit solchen Anlagen bereits auskennen. Und am 16. Juni ist die offizielle Eröffnung unseres Wasserskiparks", erläutert Andreas Leonhardt.

Die Probleme, die den Zeitplan etwas nach hinten verschoben haben, seien beseitigt, sagt Hüller: "Die Standfestigkeit der Stahlstützen, so genannte Pylonen, ist jetzt gegeben." Schwierig sei gewesen, die entsprechende Mastlänge und die Winkel in denen die Stützen zueinander stehen genau festzulegen. "Der See bewegt sich", erklärt Leonhardt, "deshalb haben Taucher den Grund geprüft." In der Mitte habe er immerhin eine Tiefe von 20 Metern. Zwar haben Maschinenbauingenieur Hüller und Bauingenieur Leonhardt auf eine gängige Fünf-Mast-Anlage zurückgegriffen, aber diese einfach aufstellen, geht nicht. "Jede Wasserskianlage muss in den jeweiligen See eingepasst werden. So wie unsere jetzt hier steht, ist sie optimal und anfängerfreundlich", verspricht Andreas Leonhardt.

Zurzeit wird nicht nur an den Außenflächen gearbeitet – der gesamte Uferbereich des Wasserskiparks wurde mit Mutterboden aufgefüllt und Rasen angesät. Das 200 Quadratmeter große Funktionsgebäude muss noch sein Innenleben bekommen: Sänitäreinrichtungen, Büro, Imbiss und einen Laden für den Wasserskibedarf. Und auch die 100 Quadratmeter große Terrasse muss noch einen Fußboden und ein Geländer bekommen. Das Haus steht auf Stelzen, so genannten Hülsenfundamenten, und ist modular gebaut. Das heißt, es kann jederzeit in alle Richtungen erweitert werden. "Zurzeit bauen wir in den See hinein eine Ausstiegshilfe – einen schwimmenden Steg – damit Leute, die ins Wasser fallen, über den Steg zurücklaufen können und nicht so weit schwimmen müssen", erklärt Heiko Hüller. Die Zufahrt von der Bundesstraße 246 zur Anlage bekommt noch eine Asphaltdecke, und 35 Parkplätze werden neben dem Eingangsbereich auch noch entstehen. "Das kriegen wir alles hin", sind beide fest überzeugt. "Wir haben und hatten viel Unterstützung von Freunden und Bekannten, die ebenfalls solche Anlagen betreiben."

Andreas Leonhardt und Heiko Hüller sind aktive Wasserskisportler beim WSC Preußen Caputh und haben nationale und internationale Titel errungen. Außerdem besitzt Leonhardt die B-Trainer-Lizenz und wird in Horstfelde als Lehrer tätig sein. Unter seiner professionellen Anleitung habe bisher jeder Wasseskilaufen gelernt, behauptet er stolz.

Die neue Sport- und Freizeitstätte am Baggersee wollen die beiden Caputher besonders Kindern und Jugendlichen öffnen. "Wir haben vor, schulische Projekttage bei uns anzubieten und hoffen natürlich, dass das von den umliegenden Einrichtungen angenommen wird."

 


 

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